Wissenssicherungs-Monitor 2020

Studienergebnisse

Innerhalb der nächsten 20 Jahre geht die Zahl der Erwerbstätigen deutlich zurück – von heute 52 Millionen auf nur noch 45 Millionen. Pro Jahr bedeutet das einen Rückgang von 350.000 Beschäftigten. Das Fatale daran: Diese Entwicklung ist nicht mehr umkehrbar. Sie beginnt genau jetzt – im Jahr 2020 – mit der ersten großen Pensionierungswelle der frühen Vertreter aus der Babyboomer-Generation. Doch wie sieht die Lage in den Unternehmen aus? Sind sie sich der Gefahr bewusst? Kennen die Verantwortlichen die zentralen Wissensträger in ihrer Organisation? Und ergreifen sie aktiv Maßnahmen, um deren wertvolles Know-how zu sichern und damit für die nachfolgenden Mitarbeitergenerationen verfügbar zu machen? Diesen Fragen ist der „Wissenssicherungs-Monitor 2020“ auf den Grund gegangen. Die Antworten haben wir für Sie in Form eines Fachartikels zusammengefasst.

Studie von Nicole Lehnert

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Posted on Apr - 22 - 2021 customer-knowledge-management

Welcher Datenschutzbeauftrage eignet sich für welches Unternehmen?

Intern vs. Extern

Spätestens seit dem Inkrafttreten der DSGVO ist fast jedes Unternehmen dazu angehalten, sich ausführlich mit dem Thema Datenschutz auseinanderzusetzen. Häufig stellt sich dann früher oder später die Frage, ob ein externer Dienstleister als geeigneter Experte herangezogen werden sollte oder ob es genügt, wenn sich intern ein Mitarbeiter durch Weiterbildungen mit dem Thema auseinandersetzt. „Viele Führungskräfte benennen kurzerhand einen Mitarbeiter zum Datenschutzbeauftragten, der diese Aufgabe aber meist zusätzlich zum eigentlichen Workload erledigen muss. Nicht selten fühlen sich viele daher überfordert, weil damit eine große Verantwortung auf ihnen lastet“, erklärt Haye Hösel, Geschäftsführer und Gründer der HUBIT Datenschutz GmbH & Co. KG.

Intern, aber mit Bedacht

Allerdings gilt es für Führungskräfte zunächst anhand des Art. 37 des DSGVO festzustellen, ob sie überhaupt einen Datenschutzbeauftragten benennen müssen. Dies ist nach einer Änderung aus dem Jahr 2019 nämlich erst der Fall, wenn mindestens zwanzig Personen ständigen Umgang mit personenbezogenen Daten im Unternehmen haben. Eine Ausnahme besteht lediglich, wenn das Unternehmen ständigen Umgang mit besonders sensiblen Daten, etwa über die Gesundheit von Betroffenen, hat oder personenbezogene Daten geschäftsmäßig zum Zweck der Übermittlung verarbeitet. Hier gilt es in jedem Fall einen Datenschutzbeauftragten zu bestellen. Als wesentlicher Vorteil eines internen Datenschutzbeauftragten stellt sich seine genaue Kenntnis über das eigene Unternehmen heraus. Prozesse und Abläufe sind ebenso bekannt wie die richtigen Ansprechpartner der Firma. Außerdem ist er in den meisten Fällen direkt vor Ort verfügbar, falls dies erforderlich sein sollte.

Allerdings gibt es einige Nachteile, die gegen das Einsetzen eines internen Mitarbeiters sprechen. So kann beispielsweise die Akzeptanz der Kollegen geringer ausfallen, als dies bei einem externen Dienstleister der Fall wäre, da sie erwarten, dass der vertraute Mitarbeiter vielleicht eher ein Auge zudrückt – es droht ein Interessenkonflikt. Auch seine gute Kenntnis der internen Prozesse birgt die Gefahr, dass er bei möglichen Verstößen betriebsblind ist. Außerdem wirkt auch auf Kunden und Geschäftspartner der externe Datenschutzbeauftragte häufig seriöser. Während bei sehr großen Unternehmen ein Mitarbeiter allein für den Datenschutz zuständig ist, bekommen in kleineren Firmen Angestellte diese Aufgabe oftmals zusätzlich zu ihrem eigentlichen Beruf aufgetragen. Außerdem erfordert die Einarbeitung als Datenschützer mehr als eine einmalige Schulung, sodass hier auch noch regelmäßige zusätzliche Kosten für Unterbringung und Verpflegung zustande kommen können. „Da sich die Gesetzeslage immer wieder ändert, gehören regelmäßige Fortbildungen für einen Datenschutzbeauftragten dazu, sodass für das Unternehmen hier auch immer wieder neue Kosten entstehen“, so Hösel. Außerdem unterliegt ein Datenschutzbeauftragter einem Kündigungsschutz, wie er beispielsweise auch für Mitglieder des Betriebsrates gilt.

Aufgaben abgeben für mehr Sicherheit

Externe Datenschutzbeauftragte nehmen häufig eine neutralere Position sowohl innerhalb des Unternehmens als auch nach außen hin ein. Jedoch kann es vorkommen, dass die Einarbeitung in betriebliche Strukturen aufwendiger ist und eine längere Zeit in Anspruch nimmt. Demgegenüber verfügt der externe Dienstleister über zertifiziertes Fachwissen, das er regelmäßig auf den aktuellsten Stand bringt. Da sein Honorar vertraglich festgelegt und die Kostenstruktur transparent sein sollten, kommt es nicht zu zusätzlichen Ausgaben oder ungeplanten Kosten durch Aus- und Fortbildung oder Erwerb von Literatur wie bei einem internen Mitarbeiter. Ein weiterer Vorteil bei einem externen Anbieter liegt in der Haftungsübernahme. Während ein Mitarbeiter für Fehlentscheidungen nicht haftbar gemacht werden kann, sofern er nicht vorsätzlich handelt, haftet ein externer Datenschutzbeauftragter im Rahmen der vereinbarten Summe. Das bedeutet mehr Sicherheit für das Unternehmen. „Wenn sich ein Unternehmen dennoch für einen internen Datenschutzbeauftragten entscheidet, ist es wichtig, dass dieser auch den Anforderungen genügt, da sonst die Datenschutzbehörde diesen Mangel ahnden kann“, so Hösel abschließend.

Quelle: https://www.wissensmanagement.net/magazin/newsartikel/news///intern_vs_extern_welcher_datenschutzbeauftrage_eignet_sich_fuer_welches_
unternehmen.html?no_cache=1

Posted on Apr - 8 - 2021 customer-knowledge-management

Die Menschen wollen KI

… und haben auch Angst vor ihr

Immer mehr Menschen entdecken die Chancen Künstlicher Intelligenz und wünschen sich ihren Einsatz in fast allen Lebensbereichen. Eine Mehrheit rechnet damit, dass KI die Gesellschaft bereits in den kommenden fünf Jahren spürbar verändern wird, und fordert, dass die Technologie stärker kontrolliert wird. Das ist das Ergebnis einer telefonischen Befragung von 1.004 Personen ab 16 Jahren im Auftrag des Digitalverbands Bitkom. Demnach sagen nur noch 5 Prozent, dass sie noch nie etwas von KI gehört oder gelesen haben. Vor zwei Jahren waren es noch 12 Prozent, vor drei Jahren sogar 22 Prozent. Mehr als die Hälfte (52 Prozent) ist überzeugt, mindestens gut erklären zu können, was KI bedeutet (2018: 40 Prozent). Zugleich sagen inzwischen mehr als zwei Drittel (68 Prozent), dass sie KI vor allem als Chance sehen. Vor drei Jahren war es mit 48 Prozent erst eine Minderheit, 2018 lag der Anteil bei 62 Prozent. „Wer besser informiert ist sieht auch die Chancen von Künstlicher Intelligenz“, sagte Bitkom-Präsident Achim Berg heute bei der Vorstellung der Studie.

Drei Viertel wünschen sich eine deutsche Führungsrolle bei KI

Das zunehmende Wissen über KI dürfte auch damit zusammenhängen, dass bereits heute eine große Mehrheit im Alltag KI-Anwendungen nutzt. An der Spitze stehen dabei Textvorschläge beim Nachrichtenschreiben (68 Prozent), Routenvorschläge bei der Navigation (62 Prozent) und Sprachassistenten auf dem Smartphone (60 Prozent). Aber auch Titelempfehlungen beim Streaming (44 Prozent), automatische Übersetzungen (42 Prozent), Fahrassistenzsysteme im Auto (39 Prozent) oder Kaufempfehlungen in Online-Shops (34 Prozent) werden bereits häufig bewusst eingesetzt. Jeder Fünfte (20 Prozent) verwendet die Gesichtserkennung zur Entsperrung des Smartphones, jeder Achte (12 Prozent) die Gesichtserkennung für Fotos, um Personen leichter zu finden.

Die Bürger sehen eine herausragende Bedeutung von KI für Wirtschaft und Wohlstand. So gehen zwei Drittel (66 Prozent) davon aus, dass KI die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft stärken wird. Und drei Viertel (75 Prozent) fordern, dass Deutschland bei der Entwicklung und der Vermarktung von KI-Anwendungen eine weltweite Führungsrolle einnehmen soll. Zugleich wünscht sich eine große Mehrheit (85 Prozent) eine sichere KI und verlangt, dass KI-Systeme in Deutschland besonders gründlich geprüft und erst nach Zulassung in Geräten genutzt werden können. Nur eine Minderheit von 44 Prozent möchte in Deutschland bestimmte KI-Anwendungen verbieten. „Die Menschen erkennen, welch entscheidende Rolle KI in der Zukunft spielen wird. Statt Verboten wünschen sie sich Kontrolle und Sicherheit“, so Berg. „KI-Anwendungen fallen bereits heute unter bestehende Regelungen wie Antidiskriminierungs- und Datenschutzvorschriften. Jetzt gilt es Vorgaben für besonders sicherheitskritische Produkte konsequent umzusetzen und bei Bedarf an KI-spezifische Risiken anzupassen. Neue Gesetze brauchen wir für KI nicht.“

Mehr KI wird vor allem in der Pflege, der Verwaltung und der Medizin gewünscht

In fast allen Lebensbereichen wünscht sich eine Mehrheit den Einsatz von Künstlicher Intelligenz. An der Spitze steht die Pflege (75 Prozent), etwa um den Gesundheitszustand älterer Menschen zu überwachen. Dahinter folgen Ämter und Behörden (73 Prozent), die Medizin (67 Prozent), der Sicherheitsbereich (66 Prozent) sowie der Sport (61 Prozent), etwa bei Schiedsrichterentscheidungen. Ebenfalls eine Mehrheit wünscht sich den KI-Einsatz beim Transport (58 Prozent), in der Bildung (55 Prozent), in Personalabteilungen oder im Kundenservice (je 54 Prozent) sowie im Verkehr (52 Prozent), etwa mit autonomen Fahrzeugen. Keine Mehrheit findet KI hingegen für politische Entscheidungen (50 Prozent), im Militär (48 Prozent) sowie in der Betreuung von Kleinkindern (38 Prozent). „Künstliche Intelligenz wird besonders dort gewünscht, wo der persönliche Nutzen greifbar ist – und wo man womöglich auch den größten Verbesserungsbedarf sieht: in der Pflege und Medizin sowie in der Verwaltung“, so Berg. „Deutlich wird aber auch: KI hat nach Auffassung der Bürger in fast jedem Lebensbereich Potenzial.“

In der Arbeitswelt dominieren Ängste vor Kontrolle und Jobverlust

Skeptisch sind die Menschen beim KI-Einsatz in ihrem Arbeitsalltag. 44 Prozent sehen in diesem Bereich vor allem Gefahren durch KI. Rund drei Viertel (73 Prozent) befürchten eine stärkere Kontrolle der Beschäftigten durch KI, zwei Drittel (65 Prozent) den Verlust von Arbeitsplätzen. Fast jeder Zweite (45 Prozent) glaubt, dass KI dabei hilft, im Job Fehler zu vermeiden. Ebenso viele gehen davon aus, dass langweilige Routinetätigkeiten reduziert werden und so mehr Freiraum für interessantere Aufgaben bleibt.

Was den KI-Einsatz in der Personalauswahl angeht, so ist die Bevölkerung gespalten. Die eine Hälfte (49 Prozent) befürchtet, dass eine KI einen Bewerber ohne sachlichen Grund ablehnt, zum Beispiel weil der Algorithmus bestimmte Personen diskriminiert. Auf der anderen Seite geben aber mit 44 Prozent fast ebenso viele an, dass sie eher befürchten, ein menschlicher Personalverantwortlicher würde Bewerber ohne sachlichen Grund ablehnen, zum Beispiel weil er Vorurteile gegenüber Alter, Geschlecht oder Herkunft hat. Berg: „Die intensive öffentliche Diskussion um diskriminierende Algorithmen spiegelt sich eins zu eins in den Befragungsergebnissen wider. Dabei ist KI in Personalabteilungen so gut wie nicht zu finden. Weniger als ein Prozent der Unternehmen setzen derzeit KI bei der Bewerberauswahl ein.“

KI-Warnsysteme und autonome Fahrzeuge werden unsere Mobilität prägen

Besonders große Erwartungen gibt es beim KI-Einsatz im Verkehr. Drei Viertel (76 Prozent) gehen davon aus, dass sich KI-unterstützte Warnsysteme im Auto bereits in den kommenden zehn Jahren durchgesetzt haben werden, 38 Prozent rechnen sogar mit einem Durchbruch binnen fünf Jahren. Zwei Drittel (66 Prozent) erwarten, dass innerhalb von zehn Jahren KI für uns optimale Routen über verschiedene Verkehrsmittel hinweg planen wird. Bei selbstfahrenden Fahrzeugen gibt es sehr unterschiedliche Erwartungen. 60 Prozent rechnen innerhalb von zehn Jahren mit dem Durchbruch selbstfahrender Busse auf unseren Straßen. Aber nur 44 Prozent erwarten selbstfahrende U- oder S-Bahnen, 39 Prozent Fernzüge und 37 Prozent selbstfahrende Lieferwagen für Warentransporte. Selbst autonome Autos können sich 30 Prozent innerhalb von zehn Jahren auf deutschen Straßen vorstellen, 8 Prozent erwarten autonome Autos sogar innerhalb der nächsten fünf Jahre im Straßenverkehr. Ganz anders sieht es im Luftverkehr aus: Gerade einmal 6 Prozent meinen, dass autonome Flugzeuge in den nächsten zehn Jahren Passagiere transportieren werden.

Gerade bei KI-gesteuerten Autos sehen die Bürger nicht nur Vorteile. So sagt nur jeder Dritte (36 Prozent), selbstfahrende Autos würden schwere Unfälle und viele Tote vermeiden. Aber deutlich mehr (57 Prozent) gehen davon aus, dass es durch selbstfahrende Autos vermehrt zu schweren Unfällen mit vielen Toten kommen wird. „In der Vergangenheit wurde ausführlich über fast jeden schwereren Unfall eines selbstfahrenden Test-Autos berichtet. Das hat sich offensichtlich in den Köpfen festgesetzt“, sagte Berg. „Dabei ist gerade die zusätzliche Sicherheit einer der wichtigsten Gründe für die Entwicklung autonomer Fahrzeuge.“ Wie die amtliche Unfallstatistik zeigt, werden aktuell 9 von 10 Unfällen mit Verletzten oder Toten in Deutschland durch menschliches Fehlverhalten verursacht wie zum Beispiel überhöhte Geschwindigkeit, zu geringer Abstand oder Missachtung der Vorfahrt. Berg: „Selbst wenn KI die Fahrzeuge nicht sofort völlig unfallfrei steuern wird, könnte ein Großteil solcher schwerer Unfälle vermieden werden.“

KI wird die medizinische Forschung voranbringen

Auch in der Medizin erwarten die Menschen tiefgreifende Veränderungen durch Künstliche Intelligenz. 6 von 10 (60 Prozent) gehen davon aus, dass KI in den kommenden zehn Jahren für Fortschritte in der medizinischen Forschung sorgen wird. Fast jeder Zweite (46 Prozent) erwartet von KI Verhaltenshinweise, um Krankheiten zu vermeiden. 42 Prozent glauben, dass KI individuelle Therapien bei Krankheiten empfehlen wird und 40 Prozent, dass KI Ärzte bei Routineaufgaben unterstützen wird, etwa bei der Analyse von Röntgenbildern. Jeder Dritte (33 Prozent) geht davon aus, dass KI Körperdaten überwacht und frühzeitig vor Krankheiten oder einem drohenden Herzinfarkt warnt.

Zugleich rechnet nur jeder Fünfte (20 Prozent) damit, dass der KI-Einsatz in der Medizin in den kommenden zehn Jahren die Lebenserwartung erhöht, und nur sogar nur 13 Prozent sagen, dass KI bessere Diagnosen stellt als Ärzte. Gerade einmal 8 Prozent erwarten, dass KI-Diagnosen ohne menschliches Zutun den Arztbesuch ersetzen und 6 Prozent, dass heute noch als unheilbare geltende Krankheiten geheilt werden. „KI wird in der Medizin ebenso schnell Einzug halten wie in der Mobilität. Technologisch gibt es für praktisch alle Szenarien bereits Anwendungen oder zumindest funktionierende Prototypen“, so Berg. „KI wird die Medizin stärker revolutionieren als die Entdeckung von Antibiotika.“

Spürbare Veränderungen durch KI in den kommenden fünf Jahren

Eine Mehrheit der Bürger (53 Prozent) ist sich sicher, dass Künstliche Intelligenz bereits in den kommenden fünf Jahren die Gesellschaft spürbar verändern wird. Jeder Vierte (24 Prozent) glaubt dabei, dass KI dies bereits heute tut. Vor zwei Jahren waren nur 41 Prozent der Auffassung, dass innerhalb von fünf Jahren KI für entsprechende Veränderungen sorgen wird. „Wenn die Politik über Künstliche Intelligenz diskutiert, geht es häufig gar nicht so sehr um die Technologie und ihre Auswirkungen, sondern um grundsätzlichere gesellschafts- und wirtschaftspolitische Positionen und Verteilungsfragen“, sagt Susanne Dehmel, Mitglied der Bitkom-Geschäftsleitung und sachverständiges Mitglied der Enquete-Kommission Künstliche Intelligenz des Deutschen Bundestages. „Die Arbeit in der Enquete-Kommission hat gezeigt: Diese Auseinandersetzung um gesellschaftspolitische Fragen kann nicht mit gesetzlicher Regulierung einer Technologie gelöst werden.“ Vor allem lasse sich etwas, das es noch gar nicht in der Breite gebe, nicht sinnvoll regulieren. „Regulierung kann die Erfahrung im Umgang mit einer Technologie nicht vorwegnehmen“, so Dehmel. „Wir müssen uns Gedanken machen, wo der Einsatz von KI Systemen besonders sinnvoll ist und gefördert werden sollte. Eine risikoorientierte Ex-ante-Regulierung birgt in sich selbst große Risiken, indem sie die enormen Potentiale innovativer KI in Deutschland verschließt. „

Künstliche Intelligenz: Datenverfügbarkeit muss Datensparsamkeit als Leitbild ablösen

Bei der Frage, ob der KI-Einsatz vorankommt und ob Deutschland eine weltweite Führungsrolle bei Künstlicher Intelligenz einnehmen kann, kommt nach Ansicht des Bitkom dem Umgang mit Daten eine entscheidende Bedeutung zu. „Datenverfügbarkeit und Datensouveränität müssen als Leitbild die Datensparsamkeit ersetzen“, sagte Bitkom-Präsident Berg. „Wir müssen in Deutschland und Europa Regeln schaffen, die datenbasierte Innovationen wie KI im Interesse der Bürger, der Unternehmen und der Verwaltung erleichtern.“ Zugleich zeugten Forderungen nach einer eigenständigen KI-Regulierung von einem falschen Bild von Künstlicher Intelligenz. „KI ist eine Technologie und wir sollten wie bisher auch möglichst technologieneutrale Gesetze machen. Regulierung sollte immer eine Anwendung und ihre Auswirkungen betreffen, nicht die Technologie als solche“, betonte Berg. „In den Fällen, wo KI-Anwendungen in Hochrisikobereichen zum Einsatz kommen, muss konsequent an bestehende Regulierung und die bestehenden institutionellen Strukturen des jeweiligen Sektors angeknüpft werden. Wir brauchen keinen Algorithmen-Tüv und zum Beispiel auch keine gesonderte KI-Finanzaufsicht, sondern die Finanzaufsicht muss KI-Anwendungen mit in den Blick nehmen.“

Zugleich plädiert Bitkom dafür, bei KI-Forschung und KI-Förderung verstärkt die Anwendung in einzelnen Branchen in den Fokus zu rücken. Das europäische Gaia-X-Projekt biete zugleich die Chance, Cloud, Datenökonomie und KI zusammen zu entwickeln. Gaia-X könne sich zu einem offenen Ökosystem entwickeln, das es gerade auch im KI-Kontext ermöglicht, Daten vertrauenswürdig zu speichern und auszutauschen. Notwendig sei zudem eine KI-Bildungsoffensive, um ein breites gesellschaftliches Verständnis von KI und ihren Auswirkungen zu schaffen.

Quelle: https://www.wissensmanagement.net/magazin/newsartikel/news///die_menschen_wollen_ki_und_haben_auch_angst_vor_ihr.html?no_cache=1

Posted on Mrz - 25 - 2021 customer-knowledge-management

Außergewöhnliche Unternehmenserfolge

Fachbeitrag zu Leadership von Christoph Döhlemann

Was können wir von Apple & Co. lernen?

Warum wachsen manche Unternehmen dynamisch? Warum finden manche scheinbar völlig mühelos Mitarbeiter und Kunden? Was machen diese Organisationen anders als andere? Es ist ganz einfach! Sie haben ihren persönlichen Lebenssinn gefunden und inspirieren Gleichgesinnte, ihnen dabei zu folgen.Aus Mitarbeitern werden Gefährten, die mit dem Unternehmer durch dick und dünn gehen. Aus Kunden werden Freunde und Fans, die sich dem Unternehmen bzw. der Marke eng verbunden fühlen. Ein gutes Beispiel dafür ist Apple. Die Marke hat mit der Mission „Think Different“ die Kreativen, Querdenker und digitalen Revolutionäre um sich geschart. Diese „Fans“ werden sich eher die Finger abhacken lassen, als eine Windows-Tastatur anzufassen. Steve Jobs war und ist posthum Mentor und Inspirator zum Anders-Denken. Und sein Team machte bei Neuentwicklungen von „another things“, welche die Welt noch nicht gesehen hatte, scheinbar Unmögliches möglich.

Energien im Unternehmen und deren Einfluss auf den Status

So einen Kult zu entwickeln, hat Methode. Und ist nicht nur etwas für weltweit tätige Konzerne. Jeder, wirklich jeder Unternehmer hat es selber in der Hand, aus seinem Unternehmen eine Kult-Fabrik zu machen. Entscheidend dafür sind die Energien im Unternehmen. Nachvollziehbar und verständlich wird dies anhand des Quant-Modells. Dieses betrachtet das Unternehmen als Lebewesen, innerhalb dessen

  • der Unternehmer selbst,
  • jeder einzelne Mitarbeiter,
  • aber auch das Unternehmen als solches

einen eigenen „Energiestatus“ hat. Je nach Ausprägung und Kombination der Energien befindet sich das Unternehmen in einem der Lebensstadien Ursprung, Aufbruch, Kultivierung, Zenit, Abstieg oder gar im Tod. Und je nach Lebensphase des Unternehmens müssen andere Maßnahmen für einen möglichen – weiteren – Quantensprung (Wachstumsschritt) ergriffen werden.

Abbildung: Unternehmens-Lebensphasen (Quelle: Quant-Leading 2020)

Bewusstsein schaffen

Unternehmen sind ein Spiegelbild des Unternehmers: Fülle und Wachstum oder harter Kampf und Mangel? Entscheidend dafür sind die Quant-Energien sowie das eigene Bewusstsein für

  • Engpässe und deren Ursachen: Warum ist es so, wie es gerade ist?
  • Potenziale: Was könnte werden, wenn ich die richtigen Maßnahmen ergreife?
  • den aktuellen Stand des Unternehmers und Unternehmens bzw. den Blick in die Zukunft: Wohin soll es weitergehen?
  • die Aufstellung und Entwicklung des Teams.

Dargestellt wird all dies durch den energetischen Status anhand von fünf Bereichen:

  • Q wie Quellenenergie

Warum ist jemand Unternehmer? Warum soll einer in gerade diesem Unternehmen kaufen oder sein berufliches Zuhause finden? Was ist der Zweck und Sinn des Unternehmens? Vergleichbar ist dies mit dem hellen Licht am Horizont, zu dem ich unbedingt gelangen möchte. Wie stark wirkt diese Energie im Unternehmer? Was kommt davon noch im Unternehmen an? Eine starke Quellenenergie manifestiert sich in starken Emotionen. Hier geht es weniger um messbare Ziele, sondern um positiv aufgeladene innere Bilder und Inspirationen. Um das konkrete Ziel geht es dann eher in der folgenden Energieform.

  • U wie Umsetzungsenergie

Noch nie wurde ein Ziel oder ein großer Traum Wirklichkeit ohne dass etwas dafür getan wurde. Doch einfach nur etwas zu tun -ohne ein starkes Q – führt ins Nirgendwo und damit auf Dauer zur Frustration. Der Marathonlauf des Unternehmerlebens und des Unternehmens beginnt mit dem ersten Schritt. Leitstern ist der Moment des Zieleinlaufs. Auch hier ist es entscheidend, dass der Unternehmer absolute Klarheit hat. Hat der Führende keine Klarheit darüber, welchem Leitstern er folgen will, dann taumelt auch das Unternehmen durch den Markt. Wandel sorgt für Verwirrung und es wird einfach losgelaufen, ohne zu wissen wohin.

  • A wie Administrative Energie

Ein starkes Q und U sind Merkmale von Unternehmen in ihrer Sturm- und Drangzeit. Ist man im Aufbruch, steht erst einmal das Handeln im Mittelpunkt. Erste Kunden gewinnen, Projekte umsetzen oder die Lieferkapazität sichern und ausbauen sind typische Handlungsfelder. Viele Regeln bremsen dann nur. Doch wenn das Unternehmen sich weiter entwickeln will, hin zur Kultivierung oder Platzierung bis hin zum Zenit (dem Höhepunkt), sind Regeln wichtig. Sonst bleibt man im Stadium der ewigen Jugend stehen. Das kann attraktiv sein, aber auf Dauer doch nicht befriedigend. Traditionell ist beim Unternehmer selber das Q und U eher stärker ausgeprägt als das A. Er oder sie tut gut daran, sich bei der Teamzusammenstellung Menschen mit einer stark ausgeprägten Administrativen Energie zu suchen.

  • N wie (menschliche) Nähe

Es braucht die richtigen Menschen mit den richtigen Stärken und Ausprägungen, um Träume und Ziele zu erreichen. Das Gute ist: Normalerweise trifft man diese Menschen automatisch auf dem Weg zum Leitstern. Manche helfen, bringen das Unternehmen weiter, verfügen über Stärken/Energien, die das Unternehmen noch braucht. Manche blockieren und hemmen das Wachstum oder verhindern den nächsten Quantensprung. Steht in der Aufbruch- und Platzierungsphase diese Energie noch im Hintergrund, wird sie umso wichtiger, wenn das Unternehmen sich deutlicher platzieren oder den Höhepunkt erreichen will.

  • T wie Tatsachen akzeptieren

Wenn wir uns auf einem Weg befinden, gibt es Tatsachen, die wir nicht ändern können. Gegebenheiten, die einfach außerhalb unseres Kontroll- und Einflussbereiches liegen. Wir müssen diese kennen, dürfen aber keine Energie daran verschwenden, das ändern zu wollen, was nicht zu ändern ist. Dazu gehören beispielsweise Menschen. Wie oft versuchen wir, mit viel Mühe Menschen zu verändern und es passiert nichts? Reinhold Sprenger hat das in seinem Buch „Mythos Motivation“ hervorragend beschrieben. Wir versuchen mit Anreizen ein gewünschtes Verhalten hervorzurufen. Das funktioniert bestenfalls am Anfang. Später fällt der Mensch wieder in seine gewohnten Muster zurück. Es bedarf eines stärkeren Anreizes, um eine erneute Veränderung hervorzurufen. So entstehen Prämiensysteme, die nichts bewirken außer Frust bei allen Beteiligten.

Veränderung wirkt nur von innen nach außen

Erfolgsfundament jeder Veränderung ist ein ganzheitlicher Ansatz. Ausgangspunkt ist immer der einzelne Mensch. Zusätzlich muss natürlich auch das Unternehmen betrachtet werden. Für den Unternehmer heißt das, dass er im Idealfall sowohl erkennt, welche Energien bei ihm wie stark ausgeprägt sind, als auch, was von dieser Energie im Unternehmen ankommt. Und auch, wo sich das Unternehmen im Zyklus befindet. Tatsache ist: Erst wenn der Unternehmer sich selber verändert, wird sich etwas im Unternehmen verändern.

Wenn Maßnahmen keine Wirkung zeigen

Oft wundern wir uns, warum Maßnahmen keine Wirkung zeigen oder erst gar nicht umgesetzt werden. Das liegt meist daran, dass Unternehmen, wenn Abläufe nicht passen, einfach mehr Regeln einführen. Wir glauben mit einem QM-Handbuch wird alles besser und vergessen, dass viele Regeln die Quellenenergie vernichten. Oft stagniert die Umsetzung, weil vor lauter Regeln gar nichts mehr passiert. Ausschüsse, Meetings und Formulare verhindern die Leichtigkeit und Freude im Alltag. Stärkt der Unternehmer sein Q, so trägt er dies ins Unternehmen. Werden dann Maßnahmen ergriffen, das Q zu stärken, folgt tatsächlich die Umsetzung – und die Bürokratie kann zugleich in Zaum gehalten werden. Regeln werden eben nur dann befolgt, wenn ein Sinn erkennbar ist und akzeptiert wird. Gibt es einen gemeinsamen Sinn oder Leitstern, dem wir folgen, dann ergeben sich viele Regeln und Abläufe fast schon spielerisch von selbst.

Die richtigen Menschen anziehen und Verbundenheit stärken

Gleich und gleich gesellt sich gern – heißt es so schön. Und es stimmt: Arbeiten ähnlich gesinnte Menschen zusammen, versteht man sich oft blind, es herrscht Ruhe und irgendwie klappt auch alles ganz gut. Aber ist so Wachstum möglich? Und damit ist nicht nur mehr Umsatz gemeint! Wachstum – vor allem auf energetischer Ebene – braucht jedes Unternehmen, sonst stirbt es. In einem gut zusammengestellten Team sollten genau deshalb Menschen mit verschiedenen Energieausprägungen vertreten sein: Der Macher, der Visionär, der Verkäufer, der Verwalter oder der Coach und Moderator. Das Wissen darüber, welche Typen bereits vorhanden oder noch notwendig sind, ist übrigens nicht nur bei der generellen Mitarbeiterauswahl wichtig, sondern auch für die Auswahl der Einsatzfelder im Team wertvoll.

Auch, wenn es für viele schwer zu akzeptieren ist, weil es immer wieder und ausreichend Selbstreflexion erfordert: Die momentane Situation eines Unternehmens ist stets ein Spiegelbild des Unternehmers selbst. In ihm wirken die gleichen Energien wie im Unternehmen. Behandeln Unternehmen also – wie oft in Veränderungsprozessen – nur Symptome statt der Ursache, kommt es weder zum Change, noch zum Wachstum. Und schon gar nicht zum Kult-Status!

Quelle: https://www.wissensmanagement.net/themen/artikel/artikel/aussergewoehnliche_unternehmenserfolge_was_koennen_wir_von_apple_co_lernen.html?
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Posted on Mrz - 4 - 2021 customer-knowledge-management

Transfer Learning demokratisiert und vereinfacht KI-Einsatz

Ein zentraler technischer KI-Trend ist das Transfer Learning. Es wird die Demokratisierung der Künstlichen Intelligenz massiv vorantreiben. IntraFind zeigt, welche Möglichkeiten Transfer Learning bietet, und nennt zwei konkrete Anwendungsszenarien.

Durch Transfer Learning kann das Lernen einer Aufgabe durch generisches Vorwissen beschleunigt werden. Das heißt, es werden weniger Daten und Rechenressourcen benötigt, um eine gute Qualität der gewünschten Arbeitsergebnisse zu erzielen.

Mit Transfer Learning, einer Methode des maschinellen Lernens, können neuronale Netze, die bereits für einen bestimmten Zweck vortrainiert sind, als Ausgangspunkt für eine andere Aufgabe verwendet werden. Durch diesen Ansatz ist das bereits Gelernte eines trainierten Netzes für ein neues Projekt nutzbar. Damit entfallen rechenintensive und zeitaufwändige Tätigkeiten für das Trainieren eines neuen neuronalen Netzes. Vorteile bietet diese Methode etwa beim Einsatz von „Big Data“-Modellen für die Lösung von „Small Data“-Herausforderungen, gerade im Bereich der Verarbeitung von Textdaten mittels Natural Language Processing.

Transfer Learning kann einen wichtigen Beitrag bei der Demokratisierung von KI leisten, das heißt beim flächendeckenden Einsatz von KI in der Unternehmenswelt. KI funktioniert bisher immer dann besonders gut, wenn ein Unternehmen viele Daten besitzt und maßgeschneiderte Modelle nutzt. Die Google-Bilderkennung etwa kann Chihuahuas von anderen Hunden in Bildern unterscheiden, da Google die erforderliche Datenmenge besitzt und Modelle gezielt für diese Sorte Bildklassifikation zurechtschneiden kann. Auch Internet-Übersetzungsdienste wie DeepL funktionieren gut dank neuronaler Netze, Deep Learning und einer großen Menge von Daten.

„Trotz dieser unbestreitbaren Erfolge werden die meisten Bürojobs durch KI kaum vereinfacht“, erklärt Franz Kögl, Vorstand der IntraFind Software AG. „Die Gründe dafür sind, dass zum einen die Massendaten fehlen und zum anderen die Bürotätigkeiten sehr vielfältig sind. Es ist also praktisch unmöglich, für jede einzelne Tätigkeit große Datenmengen zu sammeln, ein Modell maßzuschneidern und es den Mitarbeitern als fertiges System an die Hand zu geben. Genau an diesem Punkt kommt Transfer Learning ins Spiel.“

Transfer Learning erzielte im Bereich der Bildverarbeitung große Erfolge und wird daher seit 2019 auch verstärkt für Sprachmodelle genutzt. Dabei werden mit der Technik des Transfer Learning auf Basis eines umfassenden Sprachverständnisses vortrainierte Sprachmodelle mit relativ wenigen Trainingsdaten für andere Aufgaben angepasst. Sprachmodelle wie BERT (Bidirectional Encoder Representations from Transformers), ULMFiT (Universal Language Model Fine-Tuning), GPT und die Weiterentwicklungen GPT-2 und -3 (Generative Pretrained Transformer) haben bereits bewiesen, dass die aus einem Datensatz gelernten Informationen relativ einfach auch für Aufgaben in anderen Datensätzen genutzt werden können. Zwei konkrete Anwendungsszenarien zeigen das Transfer-Learning-Potenzial.

Erfolge im Customer Service und im Dokumentenmanagement

Im Customer Service können durch Sprachmodelle sowie Sprach- und Textanalysen Kundenanrufe oder E-Mails basierend auf den Wünschen des Kunden automatisch weitergeleitet werden. Zum Beispiel ist es möglich, Supportanfragen über virtuelle Assistenten aufzunehmen, mit FAQ-Datenbanken abzugleichen und anschließend zügig zu beantworten.

Und im Dokumentenmanagement muss ein Unternehmen unter Nutzung der Transfer-Learning-Methode bei der Erkennung von Fachthemen nicht bei Null anfangen. Stattdessen wird ein allgemeines Sprachmodell verwendet und trainiert beziehungsweise auf ein spezielles Fachgebiet justiert. So werden für die Klassifizierung weniger Dokumente benötigt, da ein Vorwissen in Form allgemeiner Sprachkenntnisse bereits codiert ist.

„IntraFind verfolgt das Ziel, Unternehmen dabei zu unterstützen, einer Maschine beizubringen, was sie von ihr brauchen. Mit Transfer-Learning-Methoden und einer generischen Lernmaschine müssen zwar hinsichtlich maßgeschneiderter Modelle und vollständiger Automatisierung Abstriche gemacht werden, aber die Anwender werden doch entscheidend entlastet“, betont Franz Kögl. „Mit unseren Systemen und Lösungen werden etwa Formulare nicht automatisch ausgefüllt, aber die Nutzer erhalten alle für diese Tätigkeit wichtigen Informationen, zum Beispiel durch die Hervorhebung wichtiger Passagen eines Dokuments.“

Quelle: https://www.wissensmanagement.net/news/einzelansicht/news///transfer_learning_demokratisiert_und_vereinfacht_ki_einsatz.html

Posted on Feb - 22 - 2021 customer-knowledge-management

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